Elisabethstift 2017-04-01T17:30:36+00:00

Wirtschaftsjunioren unterstützen den Familientreff des Elisabthstifts

Seit April 2015 unterstützen die Wirtschaftsjunioren das Elisabethstift in Berlin Reinickendorf. Das Elisabethstift, ein Ableger des Diakonischen Werks, ist ein liebevoll eingerichteter Familientreff, in dem sozialschwachen Familien neuer Halt geschenkt wird. Er dient auch als zentraler (Integrations-)Ort für friedliches Zusammenkommen für Familien mit Migrationshintergrund. Gemeinsam mit geschulten Betreuern werden Kinder und Eltern unter anderem schulisch wie auch hauswirtschaftlich mit Lern- und Praxiskursen unterstützt. Der Familientreff des Elisabethstift veranstaltet Vorbereitungskurse für Schwangere, Kochkurse für eine gesunde, selbst zubereitete Ernährung und begleitet die meist jungen Familien bei behördlichen Angelegenheiten.

Problematik

Der Elisabethstift besitzt zwar große Räumlichkeiten, bestehend aus Kita und Hauptgebäude, in denen die Kurse in engen Räumlichkeiten und kleiner Küche stattfinden, allerdings sind viele der verfügbaren Räume nicht nutzbar. Es fehlt unter anderem an Sanierung, Sanitäranlagen und sauberen Fußböden, die vom Elisabethstift aus finanziell eigener Tasche nicht realisierbar sind. Aus diesem Grund helfen die Wirtschaftsjunioren bei der Entrümpelung und Säuberung der Einrichtung. Für viele weitere Arbeiten werden weiterhin Fachkräfte gesucht, beispielsweise zur Erneuerung der sanitären Anlagen und Räumlichkeiten. Das Projekt ist langfristig bis in Jahr 2016 ausgerichtet und soll in regelmäßigen, zeitlichen Etappen für Erneuerungen sorgen. So ist das Ziel für 2015, dass Jugendräume und Sanitär- und Gartenanlagen ausgebaut werden, um damit noch mehr Kindern und Jugendlichen die Chance auf Integration und Selbstverwirklichung zu schenken.

Unsere Motivation

Der Wirtschaftsjunioren Berlin e. V. sieht im Familientreff eine gesellschaftlich wichtige Schlüsselfunktion, denn Kinder und Familien mit Migrationshintergrund stoßen in Themen der Integration recht schnell an ihre Grenzen, ebenso sozialschwache Familien, die oftmals die nötige Bürokratie und den damit verbundenen Aufwand unterschätzen oder nicht kennen. So bleiben bildungs- und integrationsunterstützende Kurse für Kinder ungenutzt und unentdeckt, wodurch Kindern die gesellschaftliche Integration weiter erschwert wird. Die Zeit rennt uns davon, denn je älter die Kinder werden, desto mehr Chancen gehen ihnen verloren.

Das Elisabethstift nimmt solche Familien an die Hand und schenkt Hilfe zur Selbsthilfe. „Die Familien sollen sich langfristig selbständig organisieren, das ist unser Ziel.“, so Sandra Haaase, Leiterin des Elisabethstifts.