Einsatz mit Pinsel, Spitzhacke und Gartenblumen im Familientreff Wittenau

Pinsel, Farbe, Blumenerde, Schaufeln und Spitzhacken hatten 16 Wirtschaftsjunioren am Samstag im Gepäck. Im zweiten Jahr in Folge haben sie sich ehrenamtlich im Familientreff Wittenau engagiert. „Am Aktionstag für ein schönes Berlin packen die Mitglieder unseres Wirtschaftsclub mit an. Wir sind junge Unternehmer aus Berlin. Deshalb engagieren wir uns direkt in der Hauptstadt“, sagte Jana Heubach. Sie hat den Aktionstag zusammen mit der Leiterin des Familientreffs, Sandra Haase, organisiert. Der Familientreff Wittenau ist eine Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung im Norden von Reinickendorf. Sie ist Kita und zugleich Familientreff und besteht seit 2013. Das Angebot umfasst beispielsweise Elternkurse, Eltern-Kind-Treff, Hausaufgabenhilfe, Kinderkochen, und Jugendtreff. Der Hilfsbedarf ist groß. Dieses Jahr haben sich die Helfer auf Gartenarbeit, Renovieren und Entrümpeln fokussiert.

„Unkraut jäten, winterharte Blumen und Kräuter pflanzen, Sträucher und Hecken schneiden, den Babykursraum streichen sowie Keller entrümpeln und aufräumen standen auf dem Programm.

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Nach einigen Stunden Arbeit hatten die Mitwirkenden ihr Ziel erreicht. Viele Hände bewirken viel. „Wir sehen, dass Euer Einsatz eine Menge gebracht hat. Zu diesen Arbeiten kommen wir in unserem Alltag in der Kita und im Familientreff nicht“, freut sich Sandra Haase. Auch zehn Mitglieder des Fördervereins des Familientreffs Wittenau und einige Jugendliche unterstützten den Aktionstag.

Als Dankeschön und zur Stärkung lud die Leiterin der Familienhilfe alle Helfer zu Gurken-und Kürbissuppe ein. Als „Dessert in Spe“ haben die Wirtschaftsjunioren ein Geschenk überreicht: „Der Apfelbaum steht für unser stetiges Engagement bei Euch. Es soll über die Jahre wachsen, so wie die Früchte an diesem Baum“, sagt Wirtschaftsjuniorin Jana Heubach. In dem Verband engagieren sich rund 200 junge Unternehmer und Führungskräfte für Wirtschaftsthemen in Berlin. Beispielsweise beraten sie Studierende bei Unternehmensgründungen, geben Bewerbungstrainings bei Azubimessen und vermitteln kulturellen Einrichtungen wirtschaftliches Know How.
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Fotos: Thomas Köppe.